13 Energiespartipps ... für den Haushalt

Diese Tipps sollen zum Nachdenken über unseren Konsum anregen und Anstoß zum Ausprobieren und Mitmachen sein. Sie können damit die Umwelt schützen und auch noch Geld sparen. Viele Maßnahmen lassen sich ganz einfach umsetzen, ohne dass dabei auf den gewohnten Komfort verzichtet werden muss.

Tipp 1: Top informiert schafft Vorsprung
Vor dem Neukauf von Elektrogeräten zahlt es sich aus, sich in Ruhe über die energieeffizientesten Produkte zu informieren. Gute Geräte erkennt man am Energielabel: bei A fängt‘s an gut zu werden, G ist ganz schlecht. Auf der Internetseite www.energieferien.at finden sie die vom WWF zusammengestellten Detailinformationen zu energiesparenden Geräten und Beleuchtungsmitteln. Auch die Plattform www.topprodukte.at bietet eine umfangreiche Übersicht über die am heimischen Markt erhältlichen Geräte in den Sparten Beleuchtung, Büro, Haushalt, Mobilität, Unterhaltung und gewerbliche Nutzung. P.S. Nicht auf die fachgerechte Entsorgung von Altgeräten vergessen!

Tipp 2: Gut - besser - LED-Lampe
Normale Glühbirnen sollten unbedingt durch LED-Lampen ersetzt werden. Das reduziert den Stromverbrauch um 80% bis 90%. Und steigert die Lebensdauer auf das 25- bis 45-fache.

Tipp 3: Goodbye Standby!
In Österreich sind rund 5 Mio. TV-Geräte in Gebrauch (rund 46% Röhrenfernseher und 54% Flachbildfernseher), 40% der österreichischen Haushalte besitzen einen Zweitfernseher. Bei einer durchschnittlichen Standby Betriebsdauer von 20h am Tag x 365 Tage sind das 7.300 Stunden Standby-Betrieb pro Jahr und TV-Gerät. Ein durchschnittliches Tipp 4: Saubere Wäsche auch bei 30 bzw. 40 Grad Wer die Waschmaschine nur voll startet, bei normal verschmutzter Wäsche aufs Vorwaschen verzichtet und mit 30 bzw. 40 Grad wäscht, reduziert den Stromverbrauch erheblich. Mit den modernen Waschmitteln wird die Wäsche auch bei niedrigen Temperaturen sauber und hygienisch. Dazu kommt der geringere Wasser- und Waschmittelverbrauch. Umwelt und Geldtasche werden entlastet.

Tipp 5: Dem Kühlschrank ist zu kalt
Vielen Eiskästen ist eiskalt. Am besten ist eine Kühlschranktemperatur von 5–7 °C (Thermometer zur Kontrolle!). Man sollte auch die Tür nur kurz öffnen und nie warme Speisen in den Kühlschrank stellen.

Tipp 6: Wäschetrockner: Achtung, Klimakiller

Wäschetrockner sind zwar bequem, aber leider extreme Stromfresser.

Daher:
1. Waschmaschinen mit hoher Schleuder-Drehzahl (1400 U/min) verwenden.
2. Wann immer möglich lufttrocknen. Das senkt den Stromverbrauch um 100%!
3. Wenn nicht vermeidbar, den Wäschetrockner richtig gefüllt und im Energiesparmodus verwenden.

Tipp 7: Gefriertruhe – ab in den Keller

Die Gefriertruhe gehört in einen ungeheizten Raum, denn der Stromverbrauch hängt immer vom Unterschied der Temperatur im Gerät und der Außentemperatur ab. Je geringer der Unterschied, umso geringer der Stromverbrauch. Das gilt natürlich auch für den Kühlschrank, der daher nicht neben dem Herd stehen soll. Am besten stellt man die Temperatur in der Gefriertruhe auf -18°C ein. Röhrenfernsehgerät hat einen Standby Verbrauch von 3 Watt und eine durchschnittlicher Flachbildfernseher 1 Watt Standby–Verbrauch. Daraus ergeben sich Kosten von rund 13 Mio. € pro Jahr (bei einem Strompreis von 0,19 €/kWh) allein für den Standby Verbrauch von TVGeräten in Österreich. Der Ausschaltknopf an Fernseher, DVD-Rekorder, der Stereoanlage oder der Steckerleiste ist doch nur eine Armlänge entfernt.

Tipp 8: Kühler schläft sich’s gesünder
Die Heizkosten steigen und wir können nichts dagegen tun? Falsch: Einfach die Temperatur in Schlafzimmern und Nebenräumen auf 16–18° C senken.

Tipp 9: Stoßlüften statt kippen


Durch ein dauerhaft gekipptes Fenster verpufft viel Energie. Alle zwei Stunden kurz durchlüften bringt die notwendige Frischluft, ohne die Wohnung auszukühlen. In den Wänden ist viel Wärme gespeichert wodurch die frische Luft schnell wieder „Raumtemperatur“ hat.

Tipp 10: Sparsam „Brausen gehen“
Man kann den Strom- und Wasserverbrauch in Dusche und Handwaschbecken erheblich senken, wenn man Wassersparer bzw. Durchlaufbegrenzer installiert.

Tipp 11: Es rinnt und rinnt und rinnt ...
… und führt sinnlos zum übermäßigen Wasserverbrauch, wenn man während des Zähneputzens den Wasserhahn nicht schließt. Wäscht man sich die Hände auch mal mit kaltem Wasser, vermindert sich der Wasser und Strombedarf deutlich.

Tipp 12: Warmduscher sind cooler
Ein einfaches Beispiel zeigt, dass die Rechnung voll aufgeht: Duschen soll zur Regel und das Vollbad zur Ausnahme werden, da ein Vollbad bis zu fünf Mal mehr Wasser und somit auch Energie verbraucht.

Tipp 13: Meisterköche kochen klimafreundlich

Denn durch die Verwendung doppelwandiger Pfannen oder des guten alten Dampfkochtopfs spart man viel Energie. Gerichte aus der Pfanne benötigen übrigens um die Hälfte weniger Energie als jene aus dem Backofen… Zusätzlich reduzieren regionale Bio-Produkte und die Reduktion des Fleischkonsums die Umweltbelastung in der Landwirtschaft und beim Transport erheblich.

Text:
WWF Österreich
/ www.wwf.at


NEWSLETTER

Name: Email:

TIPPS

13  Energiespartipps des WWF

13 Energiespartipps für den Haushalt! Diese Tipps sollen zum Nachdenken über unseren Konsum anregen und Anstoß zum Ausprobieren und Mitmachen sein.

>>> weiterlesen

NEWS

Mieten, kaufen, finanzieren

- es existieren viele Möglichkeiten für die erste Wohnung oder sogar das erste Haus.  Der Markt für Immobilien stellt vor  die Wahl: kaufen oder mieten?

>>> weiterlesen

KONTAKT

EUGEN FIEDLER

Blumenweg 8a
4171 St. Peter /Wimberg

MOBIL:
+43 660 732 3913

MAIL TO:
office@alles-heimwerken.at